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Textiles Lexikon

Textiles Lexikon

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Baumwolle, Co


Baumwolle (engl. = Cotton) besteht aus den Samenhaaren der Baumwollpflanzen (Gossypium), die zu der Familie der Malvengewächse gehören. Der natürliche Farbton reicht von hellcreme über beige bis zu dunkel braun.
Die Qualitätsmerkmale sind Tragekomfort, Weichheit, Strapazierfähigkeit, Hautfreundlichkeit, Glanz, Reißfestigkeit, Feinheit, Pflegeleichtigkeit und hohe Feuchtigkeitsaufnahme.
Durch diese positiven Eigenschaften wird Baumwolle häufig in dem Bereich der Bekleidung verwendet. Dazu gehört Oberbekleidung für Beruf, Sport und Freizeit, Spezialkleidung im Outdoor-Bereich, Unterwäsche sowie Hand- und Badetücher.

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Canvas


Canvas ist ursprünglich ein Hanfgewebe. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet Cannabis = Hanf.
Unter diesem Namen sind zwei unterschiedliche Gewebearten bekannt.
Das erste ist ein weitmaschiges, offenes Gewebe aus Leinen, Halbleinen, Hanf oder Baumwolle, das gerne als Futterstoff verwendet wird. Lose gewebte Canvastypen werden als Stickereihintergrund verwendet.
Die zweite unter diesem Namen bekannte Gewebeart ist ein festes, grobes Baumwollgewebe. Dieses Gewebe wird als Garn- und als Zwirnware angeboten und ist sehr strapazierfähig. Es wird gerne für die Herstellung von Jacken, Hosen, Röcken und Jeans verwendet.

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Coolmax


Ein eingetragenes Warenzeichen von DTI (Dumont Textiles & Interiors) für zertifizierte, leistungsstarke Funktionstextilien, speziell für Sportbereiche mit starkem Leistungsanspruch. Bei diesem Gewebe wird der Schweiß schnell an die Außenseite abgegeben, wo er großflächig verdunsten bzw. trocknen kann.
Es wird zwischen drei verschiedenen Arten von Coolmax unterschieden. Diese sind
Coolmax extreme, dessen Konstruktion reduziert die Hauttemperatur, senkt die Pulsfrequenz bei Anstrengung, stabilisiert den Wasserhaushalt und bietet sehr gute Feuchtigkeitstransporteigenschaften.
Einsatz: Für Leistungssport, wie z.B. Laufen, Bergsteigen, Radrennen.
Coolmax active, welches den Schweiß vom Körper wegleitet und eine Wärmeregulierende Wirkung hat, welche die Haut trocken hält.
Einsatz: für Freizeitsportler, z.B. beim Skaten, Walken, Golfen.
Coolmax everyday, welches Kühl hält, das Wohlbefinden bewahrt, schnell trocknet, weich ist und leicht und damit angenehm im Griff. Es ist sehr pflegeleicht und maschinenwaschbar.
Einsatz: Sportswear, Business-Outfit.

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Cool Wool


Cool Wool ist die Qualitätsbezeichnung für leichtes, feines Wollgewebe aus feinster Merinowolle. Die Vorzüge der Cool-Wool-Qualitäten ist ihre Leichtigkeit, außerdem der Kühleffekt, eine Eigenschaft der Schurwolle, die mit dem Aufbau des Wollhaars zusammenhängt, welches in der Lage ist, Feuchtigkeit in Form von Dampf aufzunehmen und bei trockener Luft wieder an den Körper abzugeben.

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Denim


Denim, ein indigoblaues Textil, das widerstandsfähig, kräftig, robust und nicht anfällig für Schmutz ist. Es wurde ursprünglich als Arbeitskleidung verwendet, wird nun aber häufig als Material für Hosen, Hemden, Jacken, Mäntel und vieles mehr verwendet.

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Doppelgewebe


Doppelgewebe sind Stoffe aus zwei Gewebelagen, die in einem Arbeitsgang auf dem Webstuhl hergestellt werden. Das Doppelgewebe ermöglicht verschiedene Musterungen auf beiden Gewebeseiten. Einsatz: Jacken, Mäntel, Kostüme und Decken.

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Easy Care


Hinter dem Namen Easy Care verbergen sich eine Reihe von Ausrüstungsmaßnahmen: Knitterresistenz, Knitterrückerholung im trockenen wie im nassen Zustand, sowie schmutz und fleckenabweisende Eigenschaften.

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Elastan


Elasthan ist auch als Spandex bekannt. Es ist ein elastisches Textil, dessen Eigenschaften außerdem geringe Feuchtigkeitsaufnahme, hohe Abrieb- und Scheuerfestigkeit, Alterungsbeständigkeit, schnelles Trocknungsvermögen, Lichtbeständigkeit und Unempfindlichkeit gegen Sonnenöl, Meerwasser und Chlorlösungen (Schwimmbad) sind.
Zum Einsatz kommt Elastan bei Oberbekleidung, Sportbekleidung (Skibekleidung, Bademode, Trainingsanzüge), und Miederware.

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Faser


Fasern sind Spinnfasern. Der Begriff umfasst pflanzliche Fasern sowie Chemiefasern. Zwei Fasern sind zusammen verdreht fester als einzeln, daher ist eine Struktur aus Fasern meinst fester als eine Konstruktion aus dem kompakten Werkstoff.Sie werden nach ihrer Länge, Beschaffenheit, Herkunft und zum Teil auch nach ihrer Verwendung eingeteilt. Fasern begrenzter Länge sind Stapelfasern, unendlich lange sind Endlos Fasern oder Filamente.
Es gibt Naturfaserstoffe, Chemiefaserstoffe und Mischgewebe.

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Fleece


Fleece wird überwiegend als Futterware verwendet. Es ist sehr weich, kuschelig und wirkt in der Optik wie bereits getragen. Neben Polyesterfleecen werden auch hochwertige Wollfleece und Mischungen angeboten.

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Frottiergewebe


Frottiergewebe waren vor 150 Jahren in Europa noch völlig unbekannt. Das typische Merkmal sind die beidseitigen Fadenschlingen. Das Gewebe wird nicht mehr nur in Bad und Küche verwendet sondern auch für Sport- und Freizeitbekleidung, Bettwäsche und Heimtextilien.

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Function


Ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle mit leichter Polyurethan-Beschichtung, durch die es Wasser abweisend ist. Außerdem ist es strapazierfähig und Wind abweisend. Die leicht angeraute Oberfläche fühlt sich nicht nur gut an, sondern sieht auch gut aus.

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Gekämmte Baumwolle


Gekämmte Baumwolle wird einem Kämmvorgang unterzogen. Durch das Auskämmen der kurzen Fasern erhält man ein sehr gleichmäßiges und glattes Material.

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Gore Tex


Gore Tex hat eine absolut wasserabweisende Membran. Das bedeutet, dass Feuchtigkeit nicht von außen nach innen dringen, jedoch Schweiß in Dampfform nach außen gelangt. Gore Tex hat von allen Membranen die höchsten Dampfdiffundierungswerte bei trockenem wie auch bei nassem Wetter.
Die durchschnittliche Tragedauer eines Gore Tex -Produkts beträgt ca. acht Jahre. Es wird bei sämtlichen Sportarten verwendet.

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Jersey


Jersey wird auch als Crêpe- Jersey bezeichnet. Es handelt sich um einen Webtrikotstoff der nicht mit dem Maschenwarenprodukt Jersey verwechselt werden sollte. Es ist ein weiches Gewebe das für die Herstellung von Kleidern und Jacken eingesetzt wird.

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Kaschmir


Kaschmir ist heutzutage der Sammelbegriff mittlerer bis feiner Ziegenhaare. Es gilt als die edelste Faser im Bereich der Haare, dicht gefolgt von Alpaka. Aus Kaschmir werden hochwertige Textilien wie Schals und Mützen gefertigt.

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Lurex

Lurex ist ein Metallfoliengarn, das seit 50 Jahren von Lurex Company Limited, England produziert wird. Normalerweise hat Lurex einen silbrigen Glanz, kann aber über den Zusatz von Farbpigmenten sehr variantenreich angeboten werden.
Lurex bietet auch Mikrofolien an, die unter anderem für Feinstrümpfe, Bademoden und Wäsche eingesetzt werden.

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Mikrofasergewebe


Mikrofasergewebe ist eine Allgemeinbezeichnung für Gewebe die überwiegend aus Polyester oder Polyamid bestehen. Der weiche Griff und die Geschmeidigkeit lassen jedoch eine Abwertung als typische Chemiefaser nicht mehr zu.
Outdoor- Bekleidung aus Mikrofasern hat folgende Vorzüge: Sie ist wasserabweisend, wasserdampfdurchlässig, atmungsaktiv und winddurchlässig.
Im Indoor- Bereich (z. B. Blusen, Hemden, Kleider) werden andere Eigenschaften betont. Die Kleidung besteht entweder aus 100% Mikrofasern oder aus Mischungen mit Viskose, Wolle oder Seide. Die Textilien sind geschmeidig, weich, atmungsaktiv, haben einen fließenden Fall und eine große Variationsbreite in der Optik (glänzend, matt, halbmatt usw.).

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Mischgewebe


Mischgewebe sind Fasermischungen. Diese kombinieren die Vorteile verschiedener Rohstoffe, die einzeln nicht optimale Eigenschaften aufweisen, um den Gebrauchswert zu erhöhen (Tragekomfort, Pflegeeigenschaften, Haltbarkeit usw.), das Aussehen des Textils zu verbessern und Preisvorteile zu erreichen.

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Natürliche Chemiefasern


Sie bestehen aus natürlichen Polymeren (Zellulose). Die Zellulose wird in chemischen Verfahren zu einer Spinnmasse verwandelt, woraus Fasern wie zum Beispiel Viskose gesponnen werden.

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Organza


Gute Drapierfähigkeit, Stand, Bauschigkeit und hohe Transparenz zeichnen dieses duftige Gewebe aus. Einsatz: Abendkleider, Besatz, Kragen, Blusen und Einlagen.

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Oxford


Oxford ist ein typisches leicht zweifarbiges Hemdengewebe aus kräftiger, ungerauter Baumwolle. Es hat eine etwas rustikale Optik, einen leicht nervigen Griff und eine matte, stumpfe Oberfläche.

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Öko-Tex-Standard 100


Ein Markenzeichen das für den humanökologischen Sektor von Textilien steht und wurde 1991 ins Leben gerufen. Korrekt heißt das Label Schadstoffgeprüft nach Öko.Tex-Standard 100. Die Auszeichnung wird für ein Jahr vergeben, kann aber von den Firmen für jeweils ein Jahr verlängert werden.
Öko-Tex-Standard 100 befasst sich innerhalb einer textilen Kette mit dem humanökologischen Aspekt. Außerdem mit der Produktionsökologie und der Entsorgungsökologie. Öko-Tex sollte nicht mit einer Naturfaserkollektion verwechselt werden. Die Prüfungen setzen sich aus 17 Einzeluntersuchungen zusammen wobei u. a. der pH-Wert, mögliche Schwermetall-Anteile überprüft, sowie der Pestizidgehalt festgestellt werden. Dieser Standard 100 wird in naher Zukunft vom Öko-Tex-Standard 1000 abgelöst werden.

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Öko-Tex-Standard 1000


Das neue Öko-Tex-Label für produktionsökologisch gestaltete Textilien ist von der Gemeinschaft Öko-Tex verabschiedet worden und soll allmählich Öko-Tex-Standard 100 ablösen.
Betriebe der Textil- und Bekleidungsindustrie können dieses Label erwerben, wenn ihre Produktionsbedingungen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit bestimmte Kriterien erfüllen. Der Kriterienkatalog umfasst 80 Seiten und berücksichtigt Aspekte wie Energieverbrauch, Arbeitsbedingungen, Abwasserausstoß, Emissionen, Lärmbelästigung sowie den Ausschluss bestimmter Chemikalien, u. a. bestimmter Chemikalien, u. a. bestimmte Azo-Farbstoffe.

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Piqué


Piqué hat eine erhabene Optik die durch die Bindungstechnik bestimmt wird. Es ist ein meist baumwollenes Gewebe mit abwechselnd erhöhten und vertieften Stellen. Es erscheint wie gesteppt und gehört zu den Doppelgeweben.
Einsatz: Jacken, Kleider, Blusen, Mäntel und Heimtextilien. Polohemden bestehen eigentlich immer aus Baumwollpiqué.

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Polyamid (PA)


Eine Gruppe vollsynthetischer Faserstoffe. Die bekanntesten Arten sind Perlon und Nylon. Besonders zu betonen ist die Reißfestigkeit von Polyamid, weil das Material fester als Baustahl ist. Polyamid ist knitterarm und formbeständig, zeichnet sich durch einen guten Feuchtigkeitstransport aus, der aber konstruktionsabhängig ist, und lädt sich elektrostatisch auf. Es ist außerdem seewasser-, fäulnis- und mottenbeständig. Die Verwendung für Sportbekleidung empfiehlt sich, wegen des niedrigen Gewichts, seiner hohen Elastizität und Formbeständigkeit. Polyamid läuft beim Waschen nicht ein und trocknet schnell.

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Polyester (PES)


Polyester wird oft mit anderen Chemiefasern oder mit Naturfaser gemischt. Die Reißfestigkeit ist hoch, ebenso wie die Scheuerbeständigkeit, die bei Polyester fünf- bis achtmal höher ist als bei Baumwolle. Es ist sehr elastisch, knitterarm und formbeständig. Ferner ist es Mottensicher, Schimmel- und Fäulnisbeständig.
Polyester hat eine geringe Knittereignung, ist Formbeständig, ist sehr strapazierfähig, pflegeleicht und lösen ein angenehmes Trageempfinden aus, ferner ist Polyester weitgehend bügelfrei.

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Popeline

Popeline ist lediglich eine Handelsbezeichnung und auf keinen bestimmten Faserstoff festgelegt. Es ist ein leicht quergeripptes Gewebe mit mattem Glanz, hat ein klares Gewebebild und typisch ist auch der körnige Griff.

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Reflexgewebe


Reflexgewebe ist ein reflektierendes Sicherheitsmaterial, das die Erkennbarkeit und damit die Sicherheit von Personen bei Dämmerung und Dunkelheit durch eine Rückstrahlwirkung des einfallenden Lichtes erhöht. Neben festen Gewebetypen zeichnen sich einige Serien durch einen weichen Griff und einen ausgezeichneten Fall aus.
Einsatz: Berufs- und Freizeitbereich, Accessoires sowie Warnbekleidung, in zunehmendem Maße auch für modische Hightech-Bekleidung.

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Schurwolle


Schurwolle ist ein gewebe aus reiner Wolle, die laus IWS (Internationales Wollsekretariat) aus 99,8% reiner Schurwolle bestehen und nur zu 0,2% aus technisch bedingtem Faseranflug. Außerdem muss es Wolle vom lebendigen, gesunden Tier sein. Wollmischungen mit Chemiefasern müssen 60% Schurwolle aufweisen und die Chemiefaser muss ein Markenprodukt sein.

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Scotchgard


Scotchgard ist eine Faserschutzausrüstung von 3M Deutschland GmbH. Es hat einen schmutz abweisenden Effekt gegen sehr viele Lebensmittel und wird gerne für Tischdecken und Teppichböden verwendet.

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Seide (SE)


Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz dürfen nur Fasern die ausschließlich aus Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen werden als Seide bezeichnet werden. Die Begriffe Chemieseide oder Kunstseide dürfen bei anderen Materialien nicht angewendet werden.
Man unterscheidet Zuchtseide und Wildseide. Maulbeerspinnerraupen haben die größte Bedeutung. Sie liefern die Seide für die Zuchtseidenproduktion (Haspelseide). Die Tussahspinnerraupen produzieren Wildseide. Seide ist ein kostbares Material und die einzige Naturfaser tierischen Ursprungs, die als Endlosfaden gewonnen werden kann. Sie ist weich und fließend, glatt, fest, geschmeidig, hat ein gleichmäßiges Aussehen, einen edlen, schönen Glanz, einen weichen, voluminösen Griff und die höchste Festigkeit aller Naturfasern.

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Super 100


Qualitätsbegriff für hochpreisige Wollgewebe.
Die Zahl 100? geht auf das engl. Bradford- Wollqualitätssystem zurück. Für die Herstellung dieser außergewöhnlichen und superweichen Wollqualität benötigt man natürlich sehr feine Wollen von guter Länge und Kräuselung, wofür nur Australien und evtl. Südafrika als Erzeugerländer in Frage kommen.

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Supplex


Markenname der Firma Investa für Garne aus Polyamid 66. Es ist eine Weiterentwicklung des bekannten Nylongarns mit der Optik und dem Griff einer Naturfaser (Baumwolle und Seide) und der Festigkeit und Langlebigkeit von Polyamid 66.
Aufgrund der hohen Gewebedichte, die diese Garne ermöglichen, ist die Ware winddicht und wasserabweisend. Die Kleidungsstücke für Indoor und Outdoor sind einlaufsicher, knitterarm, fleckenunempfindlich, kofferfreundlich, schnell trocknend und bügelfrei.
Des Weiteren gibt es atmungsaktive sowie geruchsfreie Supplex- Typen.

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Sympatex


Sympatex ist eine farblose, nahezu transparente Membran vom Hersteller Sympatex Technologies, die in ihrer Struktur keine poröse Oberfläche aufweist, sie ist, im Gegensatz zu Gore Tex, porenlos. Die Membran nimmt Körperfeuchtigkeit in Form von Dampf auf und leitet sie nach außen weiter. Außerdem ist sie in alle Richtungen hoch dehnbar und chemikalienbeständig. Alle Nähte müssen bei der Konfektionierung mit einem Nahtabdichtband verschweißt werden.

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Synthetische Chemiefasern


Sie bestehen aus synthetischen Polymeren. Das heißt die Spinnmasse wird in einer chemischen Reaktion aus einzelnen Polymeren hergestellt. Zu dieser Gruppe gehören Polyester, Polyamid und Elasthan.

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Tactel


Eine Marke von Invista, für taktile und ästhetische Spezialfasern und Stoffe aus Polyamid 66. Ursprünglich für den Sportswear-Bereich entwickelt, erobert Tactel mittlerweile verschiedenste Textilsegmente.

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Textile Chemiefasern


Textile Chemiefasern hießen früher Kunstfasern. Sie sind im Gegensatz zu Naturfasern künstlich hergestellte Fasern, die nicht durch natürliche Prozesse entstanden sind.
Es existieren viele Handelsnamen und ehemalige Handelsnamen von Chemiefasern. Diese sind durchweg bekannter als ihre chemische Zusammensetzung. Textile Chemiefasern werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die natürlichen Chemiefasern und die synthetischen Chemiefasern.

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Treviera CS


Eine schwer entflammbare Polyesterfaser für den Objektbereich. Das C steht für comfort, das S für security. Während andere Stoffe nachträglich flammenhemmend imprägniert werden, ist bei Treviera CS ein Co-Monomer fest im Faserpolymer verankert. So kann die Schwerentflammbarkeit weder durch Waschen, Reinigen, Abrieb noch durch Alterung beeinträchtigt werden. Was den Komfort betrifft, kann man die Faser mit Baumwolle oder Wolle in jeder Hinsicht vergleichen, die spezifischen Eigenschaften, z. B. Atmungsaktivität, Farbechtheit, Druckfestigkeit und Langlebigkeit, entsprechen oder übertreffen klassische Fasern.
Einsatz: für textile Objekte im Theater, Kino, auf Passagierschiffen, in Schulen, Büros, Krankenhäusern usw.

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Triactive


Ein hochwertiges Funktionsgarn aus speziellem Polyester. Bei dieser Kunstfaser wurden die hydrophoben Eigenschaften des Polyesters so verbessert, dass Produkte beschleunigt wieder nach außen abgeben. Textilien aus Triactive trocknen deshalb wesentlich schneller als herkömmliche Textilien aus Baumwolle. Das Textil bietet ein angenehm kühles, trockenes Tragegefühl auch bei hohen körperlichen Belastungen. Die Faser hat einen angenehm weichen Griff, matten Glanz, ist hautfreundlich und anti-smell ausgerüstet. Das Material ist besonders strapazierfähig und pflegeleicht.

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Trikotgewebe


Sehr strapazierfähig aber auch nicht billig. Zudem ist das Warengewicht für unser heutiges Komfortempfinden zu schwer. Es wird/wurde gerne für Reithosen, Dienstkleidung (Zoll, Polizei usw.) eingesetzt.

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Tyvek


Ein Produktname für ein aus Polyethylenfasern hergestelltes Spinnfaservlies. Dieses spezielle Spinnvlies wird überwiegend für Reinraum- und Schutzbekleidung verwendet und die wichtigsten Kriterien bei der Wahl von Stoffen für Schutzkleidung sind die Barriere-Eigenschaften, nämlich die Haut vor Kontakt mit gefährlichen Chemikalien zu schützen. Tyvek ist wasserunlöslich, geruchlos und hat eine weiße Farbe.
Einsatz: Die daraus gefertigte Bekleidung wird bei der Arbeit mit und der Entsorgung von gefährlichen Substanzen verwendet, beim Umgang mit chemischen Abfällen, bei der Wartung und Qualitätskontrolle von chemischen Prozessen, zudem bei der Handhabung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln für Menschen und Tiere und allgemein bei der Lebensmittelherstellung. Darüber hinaus eignet sich das Spinnvlies hervorragend zum Experimentieren im Kreativbereich (Mode- und Textilbereich).

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Viskose (CV)


Eine Chemiefaser aus dem natürlichen Rohstoff Cellulose. Der Glanz ist unterschiedlich, von hochglänzend bis Matt. Viskose ist glatt oder weist eine Kräuselung auf und ist sehr Knitteranfällig. Die Reißfestigkeit und die Elastizität sind sehr gering.
Der Griff ist weich, geschmeidig, teilweise lappig, je nach Bindung und Garntyp.

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Wolle (WO)


Laut Textilkennzeichnungsgesetz dürfen nur Fasern vom Fell des Schafes Wolle genannt werden. Im Allgemeinen werden Wollfasern als Haare von verschiedenen Tieren verstanden.
Drei verschiedene Arten von Wolle spielen bei der Wollproduktion eine wichtige Rolle: Merinowolle (fein und stark gekräuselt), Crossbredwolle (von mittlerer Feinheit und ist mittelstark gekräuselt) und Cheviotwolle (grob und wenig gekräuselt).
Wolle ist hochelastisch, hat eine gute Wärmehaltung, jedoch eine schlechte Wärmeleitung, ist knitterarm, weich und schmiegsam.
Einsatz: Anzüge, Mäntel, Pullover, Westen, Socken usw.

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